Dienstag, 12. November 2013

Rezension "Alcatraz und die dunkle Bibliothek" Brandon Sanderson






Titel : „Alcatraz und die Dunkle Bibliothek“
Autor : Brandon Sanderson
ISBN : 978-3-453-52414-9
Preis : 12,00 €
Verlag : HEYNE










Klapptext :


„Lies zwischen den Zeilen Alcatraz – die dunklen Bibliothekare müssen gestoppt werden.“

„Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um euch auf einen sehr wichtigen Punkt aufmerksam zu machen : Sollte jemals ein alter Mann bei euch auftauchen, dessen Geisteszustand euch Anlass zur Sorge bereitet und der behauptet, er sei euer Großvater und ihr müsst ihn auf eine Mission von höchster Dringlichkeit begleiten, dann solltet ihr rundheraus ablehnen. Unglücklicherweise sah ich mich, wie ihr gleich feststellen werdet, sehr bald genötigt, diese Regel zu brechen . . .

… und schon findet sich Alcatraz Smendry, der Junge mit dem Talent, Dinge zu zerbrechen – in einem der wundersamsten Abenteuer aller Zeit wieder.“

Aufmachung :

Ich hatte das Glück diese schöne gebundene Ausgabe auf dem Flohmarkt erstehen zu können. Wo sich der Klappentext auf der Rückseite befindet und es wie ein Brief auf einer Pergament Rolle geschrieben ist.
Die Einleitung im Inneren ist auf die selbe Art gestaltet und dort finden wir das Vorwort des Autors, das den Leser sofort in seinen Bann zieht.


Meinung :

Ich kann guten Gewissens sagen, dass Brandon Sanderson definitiv zu meinen Lieblingsautoren gehört. Als ich seine Trilogie zu „Die Kinder des Nebels“ gelesen hatte stand das für mich fest, umso glücklicher war ich ein weiteres Buch von ihm ergattern zu können. Und mein Vertrauen wurde übertroffen, die Idee der Geschichte ist so besonders, dass ich einfach nur verliebt bin.

„Ich bin kein guter Mensch.
Oh, ich weiß, was man sich über mich erzählt. Man nennt mich Okulator Dramatus, Held, Retter der Zwölf Königreiche …
Aber das sind nur Geschichten.“

Sofort war meine Neugierde geweckt, z.B. was ist ein Okulator oder was hat es mit dem Talent von Alcatraz alles zu zerstören auf sich ?
Wir begleiten einen Jungen, der von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht wird, da aus unerfindlichen Gründen ziemlich alles zu Bruch geht womit er in Berührung kommt. Vom Türgriff bis zur Gourmetküche.
Vor Nichts macht sein vermeintliches „Talent“ halt.

Doch was wäre, wenn er nicht das Waisenkind ist was ihm sein ganzes Leben weiß gemacht wurde ist ?
Was wäre wen es einen Geheimbund der dunklen Bibliothekare gäbe, die, die Wahrheit vor der Welt verstecken ?

Ein Buch das von der Ersten bis zur Letzten Seite verzaubert und dies besonders für Buchliebhaber zu empfehlen ist da es ja um Bücher und Bibliothekare unsere eigentlichen „Freunde“ geht. Die Idee und Umsetzung ist so gelungen das die weiteren Teile für mich ein absolutes Muss sind, da ich unbedingt wissen will wie es weiter geht.

Also eine echte Empfehlung für alle, die mal etwas abseits der üblichen Pfade träumen wollen.